Wandlungskette
Ein Verkauf durchläuft oft mehrere Belege: erst das Angebot, dann die Auftragsbestätigung, der Lieferschein, am Ende die Rechnung. In flstr reichst du jeden Beleg per Klick an den nächsten weiter – Empfänger, Positionen und Konditionen wandern mit, nichts wird doppelt erfasst.
Angebot → Auftragsbestätigung → Lieferschein → Rechnung
So wandelst du um
Auf jeder Beleg-Detailseite findest du die passende Aktion, z. B. „In Rechnung umwandeln”. flstr legt den Folgebeleg als vorbefüllten Entwurf an – mit einer Bezugszeile („Bezug: Angebot AN-2026-3”), die du behalten oder anpassen kannst.
Du musst die Kette nicht komplett gehen. Abkürzungen sind normal: aus einem Angebot direkt eine Rechnung machen, oder ganz ohne Angebot mit der Rechnung starten – alles erlaubt. Die Kette ist ein Angebot, keine Pflicht.
Ein praktisches Detail: Beim Schritt Lieferschein → Rechnung wird das Lieferdatum automatisch zum Leistungsdatum der Rechnung.
Ein Beleg, ein Folgebeleg
Jeder Beleg kann nur einmal gewandelt werden – ein Angebot führt entweder zur Auftragsbestätigung oder direkt zur Rechnung, nicht zu beidem. Der gewandelte Beleg wird schreibgeschützt und verlinkt auf seinen Nachfolger (und umgekehrt), sodass du die Kette jederzeit in beide Richtungen nachvollziehen kannst.
Alle Belege einer Kette gehören automatisch zu einem Vorgang – dort siehst du die ganze Kette mit Status auf einen Blick.
Gut zu wissen – warum erst die Rechnung „ernst” ist
Angebot, Auftragsbestätigung und Lieferschein sind kaufmännische Belege: Du kannst sie frei bearbeiten und auch löschen, ihre Nummern dürfen Lücken haben. Steuerlich passiert hier noch nichts.
Erst die Rechnung tritt beim Festschreiben in den rechtlich strengen Modus ein: lückenlose Nummer, unveränderlich, geprüfte Pflichtangaben. Deshalb fühlt sich das Arbeiten mit den vorgelagerten Belegen bewusst leichter an – die Sorgfalt konzentriert sich auf den einen Beleg, bei dem sie zählt.